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XFX Radeon R9 Nano

(3.5 / 5 bei 1 Stimme)
Hersteller
Serie
RAM Speicher
Chiphersteller
Shader-Einheiten4096
GrafikkartenspeicherHBM
GPU MHz (max.)1000MHz
HDMI
4K / VR Kompatibel

Unser Fazit:

AMD zielt mit der Radeon R9 Nano auf eine ganz bestimmte Zielgruppe. Auf dem Papier ist die Ausstattung bis auf die Kühlung identisch mit der Radeon R9 Fury X. Eben diese Kühlung ist aber auch dafür verantwortlich, dass die Radeon R9 Fury X ihren maximalen Takt immer halten kann. Die Radeon R9 Nano zeigt am deutlichsten, was mit der Fiji-GPU, der Architektur und vor allem der Kombination aus Fertigung und HBM so alles möglich ist. Womöglich ist die Radeon R9 Nano die beste Karte der Fury-Serie, auch wenn sie dieser offiziell nicht angehört.


Fazit

77.4%

"Im Großen und Ganzen ist es die Bessere Radeon "Fury", jedoch unserer Meinung nach deutlich zu teuer für die angebotene Leistung!"

Leistung / Power
91%
Sehr gut
Ausstattung
85%
Alles drin was man braucht
Leise
70%
Befriedigend
Preis / Leistung
62%
Im Vergleich doch etwas zu teuer
Verarbeitung
79%
Befriedigend

XFX Radeon R9 Nano

Die AMD Radeon-R300-Serie (Codename „Pirate Islands“) tritt das Erbe der R200-Serie („Volcanic Islands“) an. Von der sparsamen, preiswerten Einsteiger-Grafikkarte bis hin zum High-End-Boliden mit acht Gigabyte Speicher hat AMD hier basierend auf der bewährten Graphics Core Next (CGN)-Architektur ein breites Portfolio auf die Beine gestellt, in dem für alle Ansprüche eine passende Karte zu finden ist.

Ein wenig außerhalb dieser nummerierten Serie steht die neue High-End-Familie von Grafikkarten, die bisher alle auf den klangvollen Namen „Fury“ hören – das wassergekühlte Topmodell „Radeon R9 Fury X“ sowie die luftgekühlte „Radeon R9 Fury“. Sie verfügen beide über die „Fiji“-GPU, welche mit Abstand die größte GPU der Pirate-Islands-Generation ist und auch die größte, die AMD jemals geschaffen hat. Satte 4.096 Shader-Einheiten bietet diese, aber das Besondere an dieser GPU ist der verbaute „High Bandwidth Memory“-(HBM)-Grafikspeicher und die Art und Weise, wie er mit der GPU kommuniziert.

Statt wie üblich (viele) Speicherchips auf dem PCB um die GPU herum zu verteilen und mit jeweils relativ schmalbandigen Leitungen anzubinden, sind bei der Fiji-GPU vier Speicherchips mit jeweils einem Gigabyte Speicherkapazität direkt auf dem GPU-Package untergebracht, wodurch ein ultrabreites Speicherinterface mit 4.096 Bit entsteht – 1.024 Bit pro Speicherchip. Trotz einer energiesparenden Taktrate von 500 (effektiv 2.000) MHz ergibt sich damit eine Speicherbandbreite von 512 GB/s und damit deutlich mehr als bei jeder anderen Grafikkarte zuvor.

Mit der „Radeon R9 Nano“ bringt AMD nun als dritte Variante erneut den Vollausbau der Fiji-GPU mit vollen 4.096 Shader-Einheiten auf den Markt – allerdings mit einem wesentlich geringeren Energieverbrauch bei weiterhin extrem hoher Gaming-Leistung. Unter einem eleganten schwarzen Kühler mit einem Design, welches dem der R9 Fury X sehr ähnlich sieht, jedoch statt einer Kompaktwasserkühlung über einen normalen Kühlkörper samt großem Axiallüfter verfügt. Der Kühler setzt sich aus einem massiven Alu-Block mitsamt mehreren Lamellen, einer Kupferplatte, zwei Heatpipes und zusätzlich noch einer Vapor-Chamber zusammen.

Dank der deutlich reduzierten „Typical Board Power“, also dem üblichen Stromverbrauch unter Last, der bei der R9 Nano nur 175 Watt beträgt – die R9 Fury X verbraucht rund 100 Watt mehr – ist die Karte auch mit Luftkühlung sehr leise und bringt nicht die Nachteile einer Wasserkühlung mit sich. Nominell taktet die GPU mit bis zu 1.000 MHz nur 50 MHz langsamer als beim Topmodell Fury X, allerdings kann es durch das geringere Power Target je nach Auslastung der Recheneinheiten vorkommen, dass der Takt etwas niedriger liegt.

Auf der Feature-Ebene bietet die Radeon R9 Nano all‘ das, was auch die Radeon-R300-Serie auszeichnet – DirectX 12, AMDs eigene Mantle-API, DisplayPort, FreeSync und Ultra-HD-/4K-Auflösungen sind für die Karte selbstverständlich keine Fremdwörter. Darüber hinaus ist die Karte dank CrossFireX und EyeFinity sehr flexibel, was die Unterstützung von Multi-GPU-Setups und mehreren Bildschirmen angeht. Diese können über über einen HDMI- sowie drei DisplayPort-Anschlüsse angesteuert werden. Die Stromversorgung erfolgt über einen 8-Pin-PCIe-Anschluss, für den Betrieb wird ein Netzteil mit mindestens 600 Watt Leistung empfohlen. Um das volle Potenzial der Karte auch zukünftig auszuschöpfen, sollten in regelmäßigen Abständen neue Treiber von AMD oder XFX heruntergeladen und installiert werden. (Quelle: Caseking.de)

Technische Details

MarkeXFX Europe
Artikelgewicht998 g
Produktabmessungen15,2 x 4,2 x 14,3 cm
ModellnummerR9-NANO-4SF6
Watt750 Watt

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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